Schöne Ecken?

Schöne Ecken ist eine Suche nach dem Wahren, Schönen, Lebenswerten und Gutem in unseren Städten. Warum sieht unsere Welt so aus, wie sie ist?

Wer gestaltet diese Welt, was macht  Leben? Wa prägt uns dabei?
Und vor allem: Wie hört sich das alles an?

Die Podcaster Cornelis, Helge und Sven hören sich ihr Lebensumfeld an und sprechen darüber, was es zu sehen gibt. Schöne Ecken ist eine akustische Reise durch Stadtkultur, Lukullisches und Ästhetik.

Die sprichwörtlichen “schönen” Ecken sind für den Podcast dabei jedoch nur ein Startpunkt, denn direkt neben schönen Ecken gibt es in der Regel auch immer das Gegenteil zu sehen. Urbane Kontraste und das, was sie in einem Beobachter auslösen, sind für die Podcaster Stoff für mittlerweile über 100 Folgen aus ganz Europa bis hin zur USA.

Der akustische Blickwinkel, der jede Folge zu einem kleinen Hörspiel aus ganz unterschiedlichen Welten macht, ermöglich dabei, weitere Themen die das (urbane) Leben in der heutigen Zeit prägen, zu diskutieren. Ernährung, Familie und Reisen sind nur einige der vielen Felder, die sich anhand der besuchten Schönen Ecken in den Kapitelmarken der Folgen wiederfinden.

Schöne Ecken sind…

Idee & KonzeptHelge Kletti, Cornelis Kater & Sven Sedivy
Web-Administration: Sebastian Düvel
Komposition: Patrick Junge
Grafik-Design: Martin Stratmann 

 

9 Gedanken zu „Schöne Ecken?

  1. Bin erst kürzlich durch Holgi und Wrint auf Euch gestossen… sehr schöner Podcast und echt mal was anderes. Wobei ich als “alter” Hannoveraner natürlich einen echten Bezug zu Euren Sendungen habe… schöne Ecken haben wir hier ja in der Tat reichlich, auch wenn Hannover als graue Maus unter Deutschlands Großstädten gehandelt wird. Ich bin mal gespannt, was Ihr Euch als nächstes vornehmt.

    Gehabt Euch wohl

  2. Superklasse. Das hat gefehlt. Scouts durch den urbanen Dschungel. Schönes und faszinierendes Hannover.
    P.S. Schaut doch mal bei Hannover persönlich vorbei / Seewindverlag. Das ist sicher auch für Euch interessant.

    Grüße Dieter

  3. Pingback: Podcasts « Scumpeters Blog

  4. Ihr fragt ja immer nach Kommentaren, also hier jetzt meiner:

    Ich höre euch schon länger, aber sehr unregelmäßig, bin noch in den 20er Folgennummern. Zu euch gekommen bin ich über ein Metaebene-Hörerstreffen, bei dem einer von euch auch zu Gast war.
    Es ist immer wieder schön, einen Podcast über die eigene Stadt zu hören…

    Kleines Kritiklein: Equickment ist ein gruseliges “Wort”

    • Habe ich Helge mittlerweile abgewöhnt.
      Und: In den 20er. Da hast du ja noch so viel Tolles vor dir, was wir leider schon nur noch als Erinnerung haben… 😉

  5. Regelmäßig höre ich Eure Streifzüge an besondere Orte. Auch wenn ihr “nur” übers Essen berichtet. Es ist immer wieder spannend. Weiter so

  6. Toller Podcast. Finde das Wort ja ganz grauenhaft, weil es so ein halbesoterischer Modebegriff ist, aber es bezeichnet ja etwas durchaus sinnvolles, der Podcast hat etwas „achtsames“, eine Verhaltensweise, die heute der Umwelt gegenüber selten ist. Auch, weil viele Bereiche der Umwelt wirklich wenig einladend geworden sind und so auch die Aufmerksamkeit ihr gegenüber verlernt wird.

    Bin nur in einer Hinsicht etwas hin und her gerissen, es kommt im Podcast eine ambivalente Bewertung moderner menschlicher Umwelt und Infrastruktur rüber. So wichtig ich es finde, dass auch das gute gesehen wird und gerade Cornelis andererseits auch oft einen kritischen Blick hat, stört mich subjektiv manchmal eine etwas inkonsistenz der Kritik gegenüber Autos (Begrüßung von Parkmöglichkeiten), gegenüber Mode im weitesten Sinne. Ich selbst kenne so eigene kognitive Dissonanzen aus dem Architekturbereich, mit dem ich zu tun hatte. Dass man immer eine dumpfe Ambivalenz empfindet einerseits zwischen berufsbedingter Freude über ein einzigartiges Gebäude und andererseits der inneren Empfindung, dass die Welt eigentlich schöner wäre, wenn möglichst nicht mehr gebaut würde. Das was ich versucht habe über den Podcast auszudrücken könnte etwas ähnliches sein, teilweise kommt ihr ja aus dem Medien/Gestaltungs/Werbebereich und ich denke da ist es auch so, dass man an künstlichen Werten, etwas „Aufgesetztem“ arbeitet.

    Wenn ich heute in Städten unterwegs bin, empfinde ich vieles als zunehmend aufgesetzt. Ich kann mich noch an die ehemalige DDR erinnern (bin 83er Jahrgang), wenn ich Videos von Oststädten 1989 sehe kann ich nicht vermeiden, dass mir, auch wenn es politisch inkorrekt ist, die Tränen kommen. Yadegar Asisi hat in einem Interview mal gesagt, die ganze DDR wäre ein einziges Kunstwerk gewesen. Alles war Patina, Natur und Stille, nichts in den Städten wirkte aufgesetzt, künstlich und steril (die schreckliche Politikindoktrination wurde nicht ernstgenommen, wohingegen heute die Konsumindoktrination allgemein gefeiert wird, aber das ist ein anderes Thema, darum geht es mir gerade nicht).

    In dem Zusammenhang bedauere ich manchmal auch eure Unkenntnis gegenüber den neuen Bundesländern, Gentrifizierung und so, nehme das aber nicht übel, zumal mich auch eure Verbundenheit mit Göttingen tröstet, habe auch einen starken Bezug zu Göttingen. Ich mag auch eure Einstellung zu Kunst (Aufgesetzt), aber auch hier interessant, dass im Osten noch supergute gegenständliche Malerei entstanden ist, während der Westen nur noch Konzeptkunst gemacht hat.

    Also alles gut, soll ja auch nicht nur geklagt werden, wollte nur ein paar Gedanken mitteilen. Tolle Folge zum Fieldrecording, das war ein richtige Offenbarung für mich. LG

    • Lieber “wb”,
      danke für diesen ausführlichen Kommentar, er hat mich zum Nachdenken gebracht – weswegen ich ihn zweimal gelesen habe. 😉
      Unsere Inkonsistenz bei manchen Themen fällt mir selber schon mal während der Aufnahme auf, weil ich im Allgemeinen sehr reflektiv bin, wenn ich rede – und noch mehr wenn ich podcaste. Noch mehr natürlich wenn ich unsere eigenen Folgen Wochen später noch einmal selber höre. Nicht zuletzt dadurch ist mir aufgefallen: Menschen _sind_ inkonsistent. Ich glaube das gehört zu unserer Natur und es wäre falsch die Situation zu durchbrechen nur um sich an Konsistenz zu klammern. Wir spielen ja keine Rollen – oder sagen wir mal: “selten” – der Spass des Podcasts soll ja sein, dass wir so unbefangen wie möglich die Situation aufnehmen. Ich hoffe dass wir im Laufe von mehreren Episoden für die Hörerschaft als Persönlichkeiten zumindest so begreifbar werden, dass wir einzuschätzen, aber nicht berechenbar sind. Aus meinem eigenen Medienkonsum im Internet, erachte ich dies als die interessanteste Situation. Und selbst wenn dieser Kreis mal durchbrochen wird, ist es authentisch – Versprochen! 🙂

      In jedem Fall bestätigt uns dein Kommentar, dass wir in einer der nächsten Touren mal ein paar Pinne im Osten setzen, da sind bei uns nämlich noch viele Drachen auf der Karte. 🙂

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